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Wie oft schon bist du hochmotiviert in eine Lernsession gestartet und hast am Ende feststellen müssen, dass der neue Kinohit doch wieder interessanter war?

Natürlich ist dir das noch nie passiert – mir aber schon. Und das nicht nur ein- oder zweimal. Ab heute ist ein schlechtes Gewissen an dieser Stelle jedoch vollkommen überflüssig.

Neueste Forschungsergebnisse der niederländischen Wissenschaftler Holger Mitterer und James McQueen vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen besagen, dass fremdsprachige Filme nicht nur ein sehr bequemes und nützliches Werkzeug darstellen, um eine fremde Sprache zu erlernen, sondern in Kombination mit Untertiteln in der gleichen Sprache obendrein noch sehr effektiv sind.

Das Lernen mit Untertiteln in der eigenen Muttersprache hingegen sorgt für keinerlei Lerneffekt. Durch das Verfolgen der leicht verständlichen Einblendungen wird die Konzentration vielmehr von der zu lernenden Sprache abgelenkt.

Also jetzt aber nichts wie los – besorgen wir uns Filme!

Weiter Information zum Thema auf Spiegel Online

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Wann hast du begonnen deine Muttersprache zu lernen?

Wissenschaftler der Uni Würzburg haben herausgefunden, dass schon die ersten Schreie Neugeborener die Intonation und Sprachmelodie ihrer Muttersprache aufweisen, bzw. die der Sprache ihrer Eltern.

Die akkustische Aktivität eines französischen Babys ist für einen Deutschen demnach bereits Kontakt mit einer fremden Sprache.  Auch wenn die Feinheit des Unterschieds  multinationalen Geplärres eventuell an einem vorbei gehen könnte, so ist sie doch von Bedeutung. Der Fakt, dass die spezfische Sprachmelodie von Geburt an vorhanden ist, bedeutet, dass die Vorbereitung auf die eigene Sprache bereits im Mutterleib stattfindet.

Zugegeben, diese kurze Notiz verfehlt das Thema Fremdsprachen und Lerntechniken ein wenig.  Doch in Zukunft werde zumindest ich versuchen herauszufinden, mit was für einem Landsbaby ich es zu tun habe bevor ich mich verplappere.

Für Interessierte gibt es hier mehr zum Thema

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Es gibt viele gute Gründe Fremdsprachen zu lernen. Neben der Notwendigkeit von Sprachkenntnissen für ehrgeizige Karriereziele und den einzigartigen Möglichkeiten fremde Kulturen hautnah zu erfahren hat die Wissenschaft nun einige neue und sehr überzeugende Gründe parat, sich intensiver mit fremden Sprachen zu befassen.

Neueste Untersuchungen attestieren dem Lernen von Fremdsprachen beeindruckende Auswirkungen auf Funktionsweisen und Leistungsfähigkeit unseres Gehirns.

Die Ergebnisse der Studie des internationalen Forscherteams unter Leitung von David Marsh zeigen, dass die generelle Lernfähigkeit, das komplexe Denken, geistige Flexibilität und Kreativität durch die durch das Beherrschen und Erlernen einer Fremdsprache ausgelösten Denkprozesse verbessert und gefördert werden.

Auch der geistige Verfall im Alter ereilt multilinguale Mensch in der Regel später und weniger stark.

Alle in Allem scheinen Sprachen wohl zu den raren Dingen zu gehören, die unglaubliche Möglichkeiten bieten und trotzdem außer Zeit nichts kosten.

Read the original:

Study on the Contribution of Multilingalism to Creativity

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